Owen's Grandmother's Revenge
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Klassiker

Owen's Grandmother's Revenge

Owen's Grandmother's Revenge Das ist der bisher dünnste Eintrag deiner Liste – und der einzige, bei dem ich…

sauerfrischkräftigstark
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Dauer2 Min.
NiveauEinfach
GlasHurricaneglas
Alkohol~22%
Portionen:
1 Glas
Einheit:

Zutatenliste

berechnet für 1 Glas
24 cl
24 cl
24 cl

Benötigtes Bar-Equipment

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Zubereitungsschritte

Methode: Gemixt (Blended)
1

Zutaten im Mixer vermengen.

Bar-Tipps

Profi-Tipp vom Barkeeper

"Spare niemals am Eis — mehr Eis bedeutet weniger Schmelzwasser und ein länger kaltes Getränk."

Häufiger Fehler

Zu lange mixen. Die Reibungswärme lässt das Eis schmelzen, der Drink wird wässrig.

Geschmacksprofil & Sensorik

Fruchtig1/5
Sauer / Frisch1/5
Süßlich1/5
Bitter / Herb1/5
Kräftig / Boozy4/5

Owen's Grandmother's Revenge


Das ist der bisher dünnste Eintrag deiner Liste – und der einzige, bei dem ich zur Rezeptur überhaupt nur eine einzige Quelle gefunden habe. Zu Herkunft, Erfinder oder Entstehungszeit gibt es nichts. Kein Owen, keine Großmutter, keine Geschichte. Der Name gehört zu einer ganzen Familie von „Revenge"-Einträgen in derselben Datenbank – daneben stehen Barney's Revenge, Maya's Revenge, Satan's Revenge, Cornholio's Revenge und weitere. Das sind Nutzereinsendungen aus den frühen 2000er-Jahren, keine Barkreationen.


Das Rezept


Laut der Quelle:

  • 12 oz. Whisky (ca. 355 ml)
  • 12 oz. Bier (ca. 355 ml)
  • 12 oz. gefrorenes Zitronenlimonaden-Konzentrat (ca. 355 ml)
  • Crushed Ice


Zubereitung: Alle Zutaten in den Mixer geben und mixen.


Erstens: Die Portionsangabe ist falsch. Die Quelle führt das Rezept als „Servings: 1". Das kann nicht stimmen – 355 ml Whisky sind gut zwölf Standarddrinks. Rechnet man Whisky (40 %) und Bier (5 %) zusammen, liegt der Ansatz vor der Eiszugabe bei rund 15 % vol auf gut einen Liter Flüssigkeit. Das ist eine Bowle für eine Runde, kein Glas. Wenn du das Rezept irgendwo übernimmst, solltest du diese Angabe korrigieren, nicht abschreiben.


Zweitens: Die Hauptzutat ist in Deutschland nicht erhältlich. „Frozen lemonade concentrate" ist ein US-Tiefkühlprodukt – ein eingefrorenes Zitronenlimonaden-Konzentrat, das man mit Wasser aufgießt. Ein direktes deutsches Äquivalent gibt es nicht. Am nächsten käme selbst angesetzter Zitronensirup, wobei sich dann das Verhältnis von Süße und Säure verschiebt und die Frost-Textur fehlt, die das Rezept eigentlich anstrebt.


Drittens: Es ist kein Cocktail, sondern ein Slush. Whisky, Bier und gefrorenes Konzentrat im Mixer – das gehört in die amerikanische Tradition der „Whiskey Slush"-Partygetränke, nicht in die Barkultur. Bartechnisch gibt es hier nichts zu besprechen: kein Verhältnis, keine Balance, keine Technik.